Aktivitäten


Chlaus Einzug

 
Stng Stadt Zürich

Der nächste Umzug der St. Nikolausgesellschaft der Stadt Zürich findet statt am

Sonntag, 26. Nov. 2017, 17 Uhr

Route: Bahnhofstrasse (ab Uraniastr.) - Bürklianlage

Dort findet eine kurze Begrüssungszeremonie für die Bevölkerung statt. Gross und Klein können mit dem Samichlaus sprechen, ihm ein Versli aufsagen oder Fotos machen.

Der Umzug der StNg symbolisiert den Einzug des St. Nikolaus in die Stadt Zürich. Damit soll der Bevölkerung der Beginn der "Chlauszeit" angezeigt werden. In verschiedenen katholischen Gegenden und Gemeinden wird ein ähnlicher Anlass durchgeführt. Dort wird dieser Aussendung genannt: Die Kläuse und Schmutzlis werden durch die Kirche ausgesandt, um ihre "Arbeit" in den Familien, Schulen usw. verrichten zu können.

Unser Einzug wird von diesen Personen getragen:

Der Herold Er kündigt als Sprecher den St. Nikolaus an.
St. Nikolaus (Bischof) Er symbolisiert, in Anlehnung an die Legende, den heiligen Nikolaus aus Myra und übergibt dem Züri-Samichlaus quasi die Stadt, dass dieser die Klausbesuche durchführen kann.
Züri-Samichlaus Er stellt den Vertreter aller anderen Samichläuse und Schmutzlis der StNg dar (früher wurde er "Oberchlaus" genannt).
Samichläuse und Schmutzlis Sie sind unsere verdienten Aktiven, welche in der Chlauszeit rund 1'000 Chlausbesuche durchführen. Am Umzug verteilen sie etwa 15'000 Lebkuchen an die Kinder, welche die Umzugsroute säumen. Diese Lebkuchen werden von den Bäckereien, welche dem "Züri-Beck" angehören, für uns gebacken.
Kinder Egal, ob sie als Engeli, Zugzwergli oder anders eingesetzt sind, sind oft Angehörige unserer Aktivmitglieder und nehmen mit Stolz am Umzug teil.

Die 15 Sujet-Wagen, welche am Umzug mitgeführt werden, sollen die Samichlaus-Welt darstellen und vorweihnächtliche Stimmung verbreiten. Sie werden jedes Jahr von unserem Umzugsteam wieder neu aufgebaut und dekoriert.

Bischof auf Pferd Herold Alt

Geschichtliches zum Umzug

Schon kurz nach der Gründung der StNg kam die Idee auf, einen Einzug in die Stadt zu halten. Der erste Umzug fand auf der Rämistrasse zwischen Pfauen und Bellevue statt. Ab einem "Leiterwägeli" wurden Süssigkeiten an die Besucher verteilt.
Unten beim Bellevue angekommen, stand dann aber die Polizei und hat alle Samichläuse und Schmutzlis in Gewahrsam genommen. Es wurde nämlich verpasst, eine offizielle Umzugserlaubnis einzuholen! Dieser Antrag wurde dann für das darauffolgende Jahr gestellt - die StNg hatte die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht. Eine Bewilligung wurde nicht erteilt. Die Begründung lautete, dass in der zwinglianischen Stadt Zürich ein Umzug mit einem Bischof nicht erlaubt werden könne.
Erst nach der Intervention von "Stapi" Emil Landolt konnte dann der erste offizielle Einzug juristisch und politisch korrekt 1950 durchgeführt werden.

Analog zum Einzug wurde bis in die 1990-er Jahre auch ein Abschied gefeiert. Dieser Anlass fand jeweils im Wald auf der Waid/Chäferberg statt. Der Züri-Samichlaus berichtete dem Bischof dann, was er in der vergangenen Chlauszeit alles erlebt hatte.
Der eindrückliche und schöne Anlass bei einem grossen Feuer wurde aber wegen Zuschauerschwund gestrichen. Ein weiterer Grund dafür war, dass unsere Umzugsmitarbeiter einmal ein derart grosses Feuer entfacht haben, dass Bürger aus der Stadt glaubten, ein Waldbrand sei ausgebrochen und die Feuerwehr alarmierten.

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